Studierende in einem Seminar

Projekt "Vernetzte Modularisierung der Bachelorstudien an der Fakultät für Sozialwissenschaften"

Ausgangslage:

Bei der Gestaltung der derzeitigen Bachelor-Programme wurde tendenziell die Logik der alten Diplomstudien fortgeschrieben, ohne die Chancen des Bologna-Prozesses in Richtung vernetzter Organisation des Studiums zu nützen. Es mangelt zum einen an der wechselseitigen Anschlussfähigkeit von Modulen zwischen den vier Bachelorstudien, zum anderen an transparenten Übergängen hin zu nichtkonsekutiven Master-Programmen. 10 Jahre nach dem Start der Bologna-Reform gibt es nach wie vor Diskussionsbedarf zu Qualifikationszielen und (beruflichem) Kompetenzerwerb durch ein sozialwissenschaftliches Studium.

Ausgehend von der Evaluierung der Fakultät für Sozialwissenschaften 2013 wurden in den anschließenden Workshops die Bachelorstudien als Ausgangspunkt für eine fakultäre Weiterentwicklung der Studienarchitektur festgelegt.

Ziele:

Das Projekt "Vernetzte Modularisierung der Bachelorstudien" startet einen breiten Diskussionsprozess an der gesamten Fakultät, mit dem die Möglichkeiten einer vernetzten Weiterentwicklung der vier Bachelorstudien ausgelotet werden. Ausgehend von der Leitfrage "Welche Sozialwissenschaften für welche Gesellschaft?" geht es darum zu klären, inwieweit gemeinsame sozialwissenschaftliche Grundlagen und Schnittmengen ebenso wie spezifischer Kompetenzerwerb als horizontal vernetzte, "mobile" Module verankert werden können. Ein weiteres Ziel ist eine erhöhte Transparenz der Pfade hin zu Master-Programmen.

Laufzeit:

September 2014–September 2016

Projektstruktur:

Projektaufsicht: Vizedekanin Hanna Mayer
Steuerungsgruppe: Regina Köpl (Politikwissenschaft), Klaus Lojka (Publizistik- und Kommunikationswissenschaft), Wolfgang Kraus (Kultur- und Sozialanthropologie), Christoph Reinprecht (Soziologie)
Projektkoordination: Alexandra Meyer