Posterausstellung Forschungsschwerpunkt Politische Parteien, Wahlen und Repräsentationen

Politische Parteien, Wahlen und Repräsentationen

Der Forschungsschwerpunkt analysiert das Zusammenwirken zwischen politischen AkteurInnen und BürgerInnen in liberalen Demokratien durch die Verschränkung politikwissenschaftlicher, kommunikationswissenschaftlicher, soziologischer und sozialpsychologischer Perspektiven.

Im Zentrum stehen die politischen Einstellungen, Meinungen, Werte und Entscheidungen von BürgerInnen, politische Repräsentationsmechanismen und die Interaktionen der politischen Parteien mit WählerInnen, Medien und anderen gesellschaftlichen Institutionen (z. B. Interessenvertretungen). Der Forschungsschwerpunkt ist gleichermaßen an den Auswirkungen dieser Prozesse auf gesellschaftliche Entwicklungen interessiert und wie umgekehrt wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen zentrale demokratische Prozesse beeinflussen. Von zentralem Interesse ist dabei zu analysieren, wie sich Interessen und Einstellungen über Zeit verändern, welche Auswirkungen dies auf die Repräsentation der BürgerInnen durch die politischen Parteien hat, welche neuen Interessen und Einstellungen durch neue Bevölkerungsgruppen im politischen Raum (JungwählerInnen, MigrantInnen) artikuliert werden und welche sozialen und politischen Veränderungen dies induziert. Die Rolle der Medien in diesen Prozessen wird untersucht, zunehmend auch die Sozialer Medien. Von Interesse sind gleichermaßen Studien zu Österreich wie vergleichende Analysen, die Österreich in den Kontext europäischer bzw. internationaler Entwicklungen stellen.

Durch die interdisziplinäre Verknüpfung theoretischer Perspektiven, die Entwicklung neuer methodischer Herangehensweisen und die Generierung neuer Datensätze kann dieser Forschungsschwerpunkt wichtige Erkenntnisse gewinnen.

Mitglieder:

Sprecher:

Univ.-Prof. Dr. Wolfgang C. Müller (Staatswissenschaft)

Team:

Anita Bodlos (Staatswissenschaft), Hajo Boomgaarden (Publizistik- und Kommunikationswissenschaft), Martin Dolezal (Staatswissenschaft), Alejandro Ecker (Staatswissenschaft), Nikolaus Eder (Staatswissenschaft), Laurenz Ennser-Jedenastik (Staatswissenschaft), Christian Glantschnigg (Politikwissenschaft), Konstantin Glinitzer (Staatswissenschaft), Martin Haselmayer (Publizistik- und Kommunikationswissenschaft), Marcelo Jenny (Staatswissenschaft), David Johann (Staatswissenschaft), Matthias Kaltenegger (Staatswissenschaft), Theresa Kernecker (Staatswissenschaft), Sylvia Kritzinger (Staatswissenschaft), Jörg Matthes (Publizistik- und Kommunikationswissenschaft), Thomas Meyer (Staatswissenschaft), Wolfgang C. Müller (Staatswissenschaft), Carolina Plescia (Staatswissenschaft), Katrin Praprotnik (Staatswissenschaft), Karl Ucakar (Staatswissenschaft), Roland Verwiebe (Soziologie), Markus Wagner (Staatswissenschaft), Anna Katharina Winkler (Staatswissenschaft)