Vienna Center for Electoral Research (VieCER)

Die Aufgabe des „Vienna Center for Electoral Research (VieCER)“ ist die Koordination und Durchführung von Forschung zu Wahlen (insbesondere Nationalratswahlen), unter Berücksichtigung der „Angebotsseite“ (Parteien und KandidatInnen), der „Nachfrageseite“ (WählerInnenschaft) und der entsprechenden Kommunikation in traditionellen sowie neuen Medien. Dadurch kann in Zeiten von Polarisierung und struktureller Veränderung der Politik ein bedeutender Beitrag zum besseren Verständnis des Funktionierens der österreichischen Demokratie geliefert und diese international verortet werden.

Die „Austrian National Election Study (AUTNES)“, welche sich mit der umfassenden sozialwissenschaftlichen Analyse der österreichischen Nationalratswahlen befasst, ist eine wichtige Komponente von VieCER. Das Vienna Center for Electoral Research baut auf die in der AUTNES erarbeiteten Instrumente zur Datenerhebung auf, entwickelt diese weiter und erarbeitet Forschungsprojekte zu neuen Fragestellungen. Das Forschungszentrum VieCER verfolgt langfristig das Ziel, Wahlforschung in den Bereichen Politikwissenschaft, Kommunikationswissenschaft, Wirtschaftswissenschaft und Methodenforschung als ein Aushängeschild sozialwissenschaftlicher Forschung an der Universität Wien dauerhaft zu etablieren.

Die beteiligten Fakultäten (Fakultät für Sozialwissenschaften, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften) sehen das Forschungszentrum VieCER als Instrument für die gemeinsame Forschung in den Bereichen der quantitativen sozialwissenschaftlichen Methoden und der Vergleichenden Sozialwissenschaften.

Mitglieder:

Leiter:

Univ.-Prof. Dr. Wolfgang C. Müller, Institut für Staatswissenschaft

Stv. LeiterInnen:

Univ.-Prof. Mag. Dr. Sylvia Kritzinger, Institut für Staatswissenschaft
Univ.-Prof. Hajo Boomgaarden, PhD, Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft

Mitglieder der Fakultät für Sozialwissenschaften:

Univ.-Prof. Dr. Sophie Lecheler, Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
Univ.-Prof. Dr. Jörg Matthes, Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
Univ.-Prof. Markus Wagner, PhD, Institut für Staatswissenschaft